Zwischenresümee …

…nach 30 Wochen Schwangerschaft

Eine abwechslungsreiche Zeit liegt hinter mir. Konfrontationen verschiedener Art haben 30 Wochen lang mein Leben bewegt und verändert. Die Ereignisse überschlugen sich. Sie lähmten mich und stellten mich vor neue Herausforderungen. Ich hatte das Gefühl, emotional und geistig nicht hinterher zu kommen. Neue Entscheidungen mussten von nun an für mich und das Leben mit Kind gefällt werden. Ich war nicht mehr alleine mit meinem Körper. Auch das nahm großen Einfluss auf die Beziehung zu mir selbst.

Manchmal überrannten mich die Eindrücke von außen. Am liebsten hätte ich in diesen Momenten meinen Kopf in den Sand gesteckt und ihn erst wieder rausgezogen, wenn alles vorbei ist. Doch die Tage wurden leichter. Ratschläge und Meinungen anderer hatten nicht mehr so eine große Gewichtung. Ich lernte, mehr und mehr mich zu positionieren und keine Angst vor ungewöhnlichen Kommentaren zu haben. Die schwangerschaftsbedingten Veränderungen und Einschränkungen haben sich in Akzeptanz gewandelt. Wohl wissend, dass ich meinen Körper, die Beweglichkeit und meine Selbstbestimmtheit zurückgewinnen werde.

In den 30 Wochen bin ich geistig und emotional gewachsen.

Der gesamte Fokus auf mein “neues” Leben hat sich verändert. Das, was mir anfänglich so viel Unbehagen und Angst machte, entwickelte sich mehr und mehr zu einer Stärke und Reife, die ich noch nie zuvor erleben konnte. Ich bin stolz zu spüren, was mein Körper und ich leisten können. Das macht mir Mut und zeigt, dass ich mich auf meine Fähigkeiten, Stärken und meine Intuition verlassen kann. Doch der anstrengendste Teil besteht mir noch bevor.

Die Geburt und das Leben mit dem Kind.

30 Wochen Schwangerschaft sind nichts gegen ein ganzes Leben mit Kind. Mal abgesehen davon, dass ich vorher dieses Kind zur Welt bringen muss. Daran geht kein Weg vorbei. Das Kind wird zur Welt kommen und ich werde meine ganzen Kräfte dafür aufbringen müssen. Eine Naturgewalt des Lebens, die ich mir noch nicht vorstellen kann. Ich habe keine Ahnung, was wirklich auf mich zukommen wird. Dieses Ungewisse ist sehr beängstigend und mulmige Gefühle machen sich in mir breit. Die nächste Zeit werde ich mich auf den Tag der Geburt vorbereiten. Gespräche mit Expert*innen, Geburtsrategeber und Vorbereitungskurse werden hoffentlich ein wenig Aufklärung schaffen, um mir ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Entspannung, Achtsamkeit und Selbstfürsorge liegen ebenfalls auf Platz eins zur Vorbereitung auf die Geburt. Am Ende heißt es, loslassen, einlassen und vertrauen haben. Vertrauen in sich und in das Leben selbst.


Solltest Du einen spannenden Beitrag zu einem bestimmten Thema haben, freue ich mich über Deinen Kommentar. Ich bitte Dich, in Deinen Äußerungen stets wertschätzend und achtsam mit meinem Gedankengut und dem der anderen umzugehen.

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