Stereotype Vorstellungen von Männern und Frauen in Kindergeschichten

Inwiefern prägen einseitige Darstellungen von Frauen und Männern in Kindergeschichten unsere Nachkommen?

Wir waren auf einem Kinderbasar. Eine gute Gelegenheit unsere Erstausstattung für unser Baby günstig zu ergänzen. Ich entdeckte ein paar CD´s mit Kinderliedern. Kurzerhand habe ich diese gekauft und heute beim Frühstück eingelegt. Obwohl unser Baby noch nicht auf der Welt ist, dachte ich, könnte es gut sein sich gemeinsam mit Kindermusik vertraut zu machen. Ich wollte natürlich auch ein Gefühl dafür bekommen, wie ICH Kinderlieder empfinde und welchen Zugang ich dazu habe. Es dauerte nicht lange und ich war verdutzt darüber, was sich in den Liedern offenbarte. Ich dachte, was höre ich da eigentlich? Vertonte Märchen und alte Heimatlieder! Was vermitteln die Inhalte meinem Kind?

Ich machte mir Gedanken über die Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung und fragte mich, was diese Texte überliefern. Fast selbstverständlich lesen wir Märchen und senden damit alte Botschaften an unsere Nachkommen. Natürlich prägen solche Märchen eine ganze Kultur. Sie werden von Generation zu Generation weiter gegeben. Sind diese Überlieferungen noch zeitgemäß? Inwiefern prägen Kindergeschichten Rollenbilder von Mann- und Frausein und Vorstellungen von Familie, Gesellschaft, Zusammenleben und Diversität?

“Rotkäppchen und der böse Wolf”

Ich habe intuitiv auf Klassiker meiner Kindheit – wie Rotkäppchen und der böse Wolf – zurückgegriffen. Erst jetzt wird mir bewusst, welche Rollen die Figuren einnehmen.

Ein junges Mädchen und eine ältere Frau, die einem Wolf vertrauen, müssen mit dem Leben bezahlen. Ein Mann (Jäger) rettet das arme hilflose Mädchen und die ältere Frau.

Mit welchen Vorstellungen von Frausein und Mannsein haben wir es hier zu tun?

In dieser Geschichte sind die Frauen gutmütige, liebevolle und fürsorgliche Wesen und vertrauen ihrem Gegenüber. Sie werden zum Opfer des Wolfes – ein männlich konnotiertes, hinterlistiges, kleveres und gefährliches Wesen.  Der Jäger = Held, wird zum Retter in der Not. Diese sehr einseitigen Darstellungen von Männern und Frauen sowie Fabelwesen mit bestimmten Attributen von gut und böse, prägen unsere Vorstellungen von Geschlechterrollen.

Wir haben sofort ein Bild vom Wolf und seinen Eigenschaften im Kopf. Sprächen wir von einer Wölfin, hätten wir eine ganz andere Vorstellung. Das macht deutlich, wie sich unsere Vorstellungen von Männern und Frauen  bzw. männlichen und weiblichen Attributen unterscheiden.

Welche Auswirkung haben solche Geschichten auf das gesellschaftliche Zusammenleben?

Einseitige Darstellungen von Frauen und Männern prägen unsere Vorstellungen von Frau- und Mannsein. Es werden Sterotype gebildet an denen sich Kinder orientieren. In meinem Beispiel werden Frauen als passive und gutmütige Figuren dargestellt, die sich vor dem bösen männlichen Wesen (Wolf) in acht nehmen müssen. Sie werden zum Opfer ihrer Gutgläubigkeit und sind nicht in der Lage sich selbst zu helfen. Der Jäger = Held, ist der gute Mann in der Geschichte und rettet die Frauen in ihrer Not. Gleichzeitig überwältig er den Wolf = Täter und tötet ihn. Der Jäger wird zur aktiven und handlungsfähigen Figur. Welche Machtverhältnisse werden hier deutlich? Prägen solche Geschichten nicht Geschlechterrollen von Frauen = Opfer und Männer = Täter oder Helden?

Möchten wir das unseren Kindern weitergeben?

Es fehlen mir vielfältige Darstellungen von Männer- und Frauenrollen, unterschiedlichen Lebensentwürfen und Diversität, wie wir sie in einer Gesellschaft wiederfinden. Oft sind die Geschichten hetero-normativ und zeigen nicht die Vielfältigkeit des Zusammenlebens.

Ich denke es ist von Bedeutung, auch in Kindergeschichten ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie bunt unser Zusammenleben in Wirklichkeit ist.  Gerade wenn es um unsere Kinder geht, die sich mit den Figuren in Geschichten identifizieren. Ist es für die Zukunft nicht von Bedeutung sich von stereotypen Vorstellungen zu lösen, um endlich eine Form des gleichberechtigten und fairen Zusammenlebens zu ermöglichen? Wie wollen wir als Frauen und Männer in Zukunft miteinander leben und welche Entwicklungschancen verwehren wir Kindern durch einseitige Darstellungen in Kindergeschichten?

Eines ist sicher! Es lohnt sich genauer hinzuschauen, wenn wir Kindern Geschichten vorlesen. Auch ich habe erstmal ganz unbedacht auf alte Klassiker zurück gegriffen. WARUM? Ganz klar, weil es mich an meine Kindheit erinnert hat. Ich verbinde in erster Linie ein positives Gefühl mit Märchen. Schon meine Großeltern und Eltern haben mir Märchen vorgelesen. Wenn wir Eltern werden, neigen wir dazu diese Erfahrungen, die wir mit positiven Erinnerungen an solche Momente verknüpfen, an unsere Kinder weiter zu geben. Als Kind konnte ich die Auswirkungen dieser Erzählungen auf meine Identität nicht einschätzen. Heute weiß ich, wie sehr mich Bilder und Geschichten prägten.

Ich wuchs mit der Vorstellung, Männer sind Helden, die Prinzessinnen befreien und erobern und Frauen sind schön anzusehende Wesen, die sich rar machen müssen, auf. Später haben Filme und andere Medien solche einseitigen Darstellungen von Frauen und Männer in meinem Leben weiter geprägt.

Als ich älter wurde, musste ich erkennen, dass mir dieses Bild oft im Wege stand. Mein erlerntes Rollenverhalten als Frau und meine Vorstellungen von Männern nahmen Einfluss auf mein privates und berufichen Miteinander. Meine Erwartungen an mich (fleissig, fürsorglich, gewissenhaft, schön, gepflegt) oder an Männer (Handwerker, Versorger, Beschützer, Held) führten zu inneren und zwischenmenschlichen Konflikten. Meine Vorstellungen drifteten im Alltag auseinander und ich musste erkennen, dass meine stereotypen Vorstellungen das Zusammenleben nur erschwerten.

Irgendwann wurde mir deutlich, wie sehr mich mein Elternhaus, mein Umfeld, aber auch Geschichten oder Filme prägten. Erst durch mein Studium und im Kontext meiner beruflichen Arbeit als Dozenztin in der Bildungsarbeit wurde ich mehr und mehr für Diversität und Rollenvielfalt sensibilisiert. Das war wie ein Befreiungsschlag.

Plötzlich wurde mir klar, dass sich meine Identität vielfältiger gestaltete als ich es immer vorgelebt bekommen habe. Ich versuchte nicht mehr einem Idealbild von Frausein zu entsprechen. (fleissig, attraktiv, fürsorglich, emotional) Gleiches erkannte ich für Männer. Ich legte Stück für Stück die vermeintlich richtig geglaubten Erwartungen an mich als Frau ab und versuchte mehr und mehr Mensch zu sein. Ein Mensch mit verschiedenen Fähigkeiten und Interessen. Mit diesem Gefühl lebt es sich in den meisten Fällen ganz gut.

Unsere Gesellschaft hinkt noch ziemlich hinterher und so habe ich oft das Gefühl, mich als handwerklich, kreative, gebildete, schwangere Frau, mit unternehmerischen Denken, die sich weiterhin beruflich und privat selbstverwirklichen möchte, rechtfertigen zu müssen.

Jetzt werde ich Mutter und nehme nochmal eine neue Rolle ein. Ich werde ein Kind auf dessen Lebensweg begleiten und unterstützen sich frei entwickeln zu können. Ich habe das Bedürfnis, dass mein Kind die Vielfalt und verschiedene Formen des Zusammenlebens und des Seins auch in Geschichten und Erzählungen wiederfindet.

Wo finde ich die passenden Kinderbücher?

Neugierig machte ich mich auf die Suche und bin spontan in die Kinderbibliothek gegangen. Es war etwas merkwürdig, weil ich nicht recht wusste, wie ich meine Frage nach “geschlechtergerechter Kinderliteratur” formulieren sollte. Ich wurde gleich in die Kategorie “Erzieherin” gesteckt und musste schmunzeln. Es ist scheinbar untypisch, dass Eltern der Frage nach Kindergeschichten mit vielfältigen Darstellungen von Menschen in Geschichten nachgehen. Ich erklärte kurz mein Anliegen. Obwohl die Bibliothekarin mir sehr freundlich und aufgeschlossen gegenübertrat, musste sie sich eingestehen, mir nicht wirklich weiterhelfen zu können. Sie konnte mir lediglich Fachliteratur oder Erziehungsratgeber empfehlen sowie Bücher wie: “Die wilden Hühner” oder “Pippi Langstrumpf”. Alles nicht das, wonach ich suchte.

Es ist schon merkwürdig, wie ich als werdende Mutter das Thema “Geschlechterrollen und Diversität” erfasse und noch mal neu erlebe. Schließlich habe einige Jahre als Bildungsreferentin gearbeitet und Seminare für Eltern und pädagogische Fachkräfte konzipiert. Wir haben über Rollenbilder gesprochen, sie hinterfragt und reflektiert. Ich habe dazu angeregt über die Vielfalt der Rollen in unserer Gesellschaft nachzudenken. Erwachsene sind oft von Vorurteilen geprägt, die es ihnen schwer machen sich von normativen Bildern zu lösen. Meine Arbeit lag daher insbesondere darin, Ängste und Vorurteile abzubauen und es zu ermöglichen stereotype Vorstellungen zu hinterfragen. Die Erweiterung des eigenen Gedanken- und Vorstellungsraums hilft uns, Vielfalt zuzulassen und bewusster zu leben. Dabei vertrete ich die Ansicht “Geschlechterkonstruktionen” als ein Querschnittsthema von vielen in der Erziehung, Bildung und Pädagogik zu behandeln. Mir ist es wichtig, dass Menschen eine persönliche Haltung entwickeln,  da diese Einfluss auf unser Handeln und Denken nimmt.

In meinen Veranstaltungen habe ich versucht Mut zu machen und aufgezeigt, inwiefern das Erleben von verschiedene Rollenmustern zwischen Frauen und Männern positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kinder nimmt. Ich klärte darüber auf, dass es nicht den typischen Mann und die typische Frau gibt und wir uns innerhalb der Geschlechter, genauso wie wir uns zwischen den Geschlechtern unterscheiden.

Kinder, die verschiedene Rollenbilder kennenlernen und sich darin ausprobieren dürfen, entwickelt eine größere Bandbreite ihres Selbstverständnisses zu Sein. Das wirkt sich positiv auf ihr Selbstbewusstsein und -vertrauen aus und bereitet sie auf ein Leben in einer diversitären Gesellschaft vor.

Darstellungen von “Mutter-Maus”, die die Familie in der Küche versorgt und “Vater-Maus”, der Abends von der Arbeit kommt oder Männern in Baggern auf der Baustelle und Frauen in schönen Kleidern vorm Spiegel, sind in Geschichten keine Seltenheit. Allerdings sind sie nicht mehr zeitgemäß. Sie repräsentieren einseitige Formen des Zusammenlebens und prägen Vorstellungen von Familie, Arbeit und Gesellschaft. Es ist kein Wunder, wenn unsere Kinder diesem Bild nacheifern.

Viel zu selten haben wir es mit Geschichten zu tun, in denen wir Frauen und Männer in ihren unterschiedlichen Facetten wiederfinden. Damit meine ich nicht nur Darstellungen von Geschlechterrollen, sondern die Unterschiedlichkeit hinsichtlich z.B. der Hautfarbe, der sozialen Schicht, des kulturellen Hintergrundes, der sexuellen Orientierung oder der Körperlichkeit, die uns Menschen besonders machen.

Im Internet stoße ich auf vielfältige Debatten über geschlechtergerechte Bildung und Erziehung oder Anleitungen und Bildungspläne zur Reflexion in der Praxis. Was mir fehlt, ist praktisches Material für den direkten Umgang mit Kindern.

Ich denke eine Weile nach und mir fällt die Geschichte von MERIDA- Legende der Highlands ein. Ein Mädchen, dass partout keine Prinzessin sein möchte. Vielmehr hat sie Spaß am Bogenschießen und wiedersetzt sich ständig den Regeln der Mutter. Ihrer vorbestimmte Rolle als gut situierte und anständige Nachfolgerin des Königshauses kann sie nicht gerecht werden und so gerät sie immer wieder mit ihrer Mutter aneinander. Des Weiteren fällt mir die Geschichte des Jungen Billy Elliot – I will Dance ein. Ein Junge der lieber tanzen möchte als in einem Boxclub zu trainieren. Auch er gerät mit seinem Vater in einen Konflikt.

Beide Geschichten zeigen, wie schwierig es ist, dass zu sein, was wir sein wollen. In diesen beiden Filmen spielen die Eltern eine große Rolle. Es wird deutlich wie wir Erwachsenen versuchen, Kinder nach unseren Maßstäben zu erziehen und alte Glaubenssätze unserer Eltern und Großeltern an unsere Kinder weitergeben.

Ich möchte das nicht! Mir ist es wichtig in einer Gesellschaft leben zu können, in der jeder Mensch sich frei entwickeln und entfalten kann. Dazu müssen wir bei unseren Überzeugungen anfangen. Mein Ziel ist es, undogmatisch aber bewusst, Kinderliteratur und -musik, welche die Vielfalt des Zusammenlebens und Seins darstellt, auszuwählen und in das Leben meines Kindes bzw. unserer Familie einzubinden.

Meine Recherche war am Anfang nicht besonders vielversprechend. Es war vielmehr eine Aneinanderreihung von Zufällen. Ich frage mich, ob wir Kinderbüchern mit unterschiedlichen Darstellungen von Vielfalt und Anders-sein auch in der breiten Öffentlichkeit wiederfinden.

Empfehlungen von Kinderbüchern

Meine Recherche machte mich auf den Blog UMSTANDSLOS – MAGAZIN FÜR FEMINISTISCHE MUTTERSCHAFT aufmerksam: http://umstandslos.com/2015/06/26/neue-kinderbucher-braucht-das-land-nicht-normative-geschichten-mit-diversity-toleranz-und-anders-sein-gesucht/. Die Autorin hat sich mit zeitgemäßen Kinderbüchern beschäftigt und eine tolle Sammlung mit eigenen Anmerkungen veröffentlicht. Ganz nach dem Motto; “Neue Kinderbücher braucht das Land: Nicht-normative Geschichten mit Diversity, Toleranz und Anders-sein gesucht” hat sie eine Auswahl zu Verfügung gestellt.

FEMINISTBOOKSHELF (www.feministbookshelf.com) beschäftigt sich mit feministischer Kinder- und Jugendliteratur. “Feminist bookshelf möchte ein Plattform schaffen, die Medien sammelt, die feministisch und inklusiv sind und eine Vielfalt von Personen und Lebensentwürfen darstellen.” http://www.feministbookshelf.com/kinderbuumlcher–co Hier findest Du auch Spielsachen und Filmhinweise.

Ein paar Leseempfehlungen wurden auch von der ORF-Redaktion zusammengetragen: http://orf.at/m/stories/2286682/2286676/ – Hier werden Kinderbücher fernab des Rollenklischees vorgestellt.

Mir ist aufgefallen, dass viele Bücher erst für Kinder ab dem 2. oder 3. Lebensjahr sind. Weniger gibt es Geschichten und Lieder für Babys. Vielleicht macht es Sinn auf textlose Kinderlieder und -bücher zurückzugreifen oder Geschichten aus Babybüchern mit eigenen Erzählungen zu ergänzen. Die CD´s für Babys mit vertonten Märchen und alten Heimatliedern, wie ich sie auf dem Kinderbasar erworben habe, empfinde ich auf jeden Fall nicht als das richtige Material für mein Kind.


Solltest Du einen spannenden Beitrag zu einem bestimmten Thema haben, freue ich mich über Deinen Kommentar. Ich bitte Dich, in Deinen Äußerungen stets wertschätzend und achtsam mit meinem Gedankengut und dem der anderen umzugehen.

 

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4 Gedanken zu “Stereotype Vorstellungen von Männern und Frauen in Kindergeschichten

  1. Liebe Deliah, danke für diesen persönlichen Beitrag und diesen Einblick in Dein Leben. Das ist eine ganz wunderbare Geschichte und ein schöner Anreiz tatsächlich mit Kindern zusammen die Geschichten weiter auszubauen. Ich denke, prinzipiell auch eine gute Herangehensweise an alte Geschichten. Nichtsdestotrotz bedarf es Literatur, die unserer Zeit entspricht. Dennoch, tolle Anregung. Vielen Dank.

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  2. Beim Lesen Deiner Worte, lieb Dana, musste ich an meine eigene Kinderzeit denken (ich war eine absolute Leseratte ;-)! ) und daran, wie ich irgendwann – nicht mehr ganz klein, aber so gegen das Ende der Grundschulzeit hin – anfing, selber die Rollenverteilung in vielen Kinderbüchern zu hintefragen.

    Warum waren eigentlich immer die Jungs die Mutigen, die sich auf Gefahren und Abenteuer einlassen? Während die Mädchen sich bestenfalls besonnen zurückhielten oder schlimmstenfalls eher ängstlich waren? Warum war das so selten mal umgekehrt?

    Kurzentschlossen machte ich mich damals selbst daran, in meinen Kinderbüchern für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen: Ich ließ weibliche und männliche Figuren einfach in einigen Passagen die Rollen tauschen! Eins zu eins, lediglich die Namen umstellen. Und es funktionierte ganz prima – dem Verlauf der Geschichte tat es für gewöhnlich keinen Abbruch, ob Mädchen oder Jungs in die „Heldenrolle“ schlüpfen durften … 🙂

    Um nicht in den Büchern herumkritzeln zu müssen, schrieb ich meine „Regieanweisungen“ auf kleine Zettel und steckte die an entsprechender Stelle zwischen die Seiten. Einige Bücher waren so bald voll mit Zettelchen. Und die ursprüngliche Druckfassung der Geschichten verblasste für mich zugunsten meiner eigenen „Umdichtung“…

    Vielleicht eine Anregung? Kinder sind kreativ und Geschichten erfinden und erzählen ist ein wunderbar kreativer Akt.

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  3. Liebe Sabine, vielen Dank für Deinen Kommentar. Das Thema lässt sich sicherlich sehr viel genauer betrachten und beleuchten. Ich Danke Dir für den Linkhinweis und werde mir das genauer anschauen. 🙂
    Liebe Grüße
    Dana

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  4. Naja, ein wenig ist frau da auch das Kind ihrer eigenen Vergangenheit. in den 1980ern ein großes Thema, und grade von Rotkäppchen gibt es daher auch viele Varianten aus dieser Zeit
    vgl.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Roald_Dahl%E2%80%99s_Revolting_Rhymes (von Janosch gibts ähnliches, aber weniger scharf) ; am meisten Spaß macht das allerdings auch Kindern im Vergleich mit dem Original.
    Unangenehmer als die Märchen finde ich ehrlichgesagt so Kram wie Conny oder den Bobo, das kommt im moderneren Gewand daher aber stinkt, stinkt, stinkt.

    Wegen geschlechterkram die Meisteradresse: https://pinkstinks.de/
    Liebe Grüße von Sabine

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